Hyperadrenokortizismus (Morbus Cushing)

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Die Erkrankung zählt zu den häufigsten Endokrinopathien des Hundes. Katze sind sehr selten betroffen. Der Hyperadrenokortizismus ist eher eine Erkrankung älterer, kleiner Hunderassen. Dackel und Pudel sowie Terrier sind häufig betroffen, aber auch Rassen wie der Boxer zeigen ein erhöhtes Risiko. Wie viele Hormonerkrankungen, wirkt sich auch diese Erkrankung auf den gesamten Organismus aus. 
 
Symptome: 
Die betroffenen Hunde neigen zu Stammfettsucht, Hängebauch und Polyphagie.
Viele zeigen Hautveränderungen im Form von Alopezie und Mitessern, das Fell wird dünn. Die Hunde sind oft lethargisch und haben Muskelatrophie. Das häufigste Symptom bei nahezu 90% der Hunde ist eine vermehrte Wasseraufnahme und vermehrter Harnabsatz.

Ursachen:
Beim Hyperadrenokortizismus handelt es sich um eine Überfunktion der Nebennierenrinde. Dabei kommt es zu einer überschüssigen Produktion des Hormons Cortisol.

Die Therapie:
Die Erkrankung verläuft meist langsam progressiv. Eine Blutuntersuchung kann erste Hinweise auf das Vorliegen eines Hyperadrenokortizismus liefern. Besteht der Verdacht, so muss ein spezieller Test durchgeführt werden, bei dem nach Verabreichen eines bestimmten Medikamentes drei Blutentnahmen im Abstand von jeweils vier Stunden erfolgen. 
Ist die Diagnose gesichert, so kann die Erkrankung mit der Gabe von Tabletten, die die Hormonsynthese in der Nebenniere hemmen,  behandelt werden. Diese müssen lebenslang verabreicht werden.

Bleibt der Hyperadrenokortizismus unbehandelt, so besteht ein erhöhtes das Risiko an Pancreatitis oder Diabetes mellitus zu erkranken. 

Informationen

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